SCHLAU EDUCATION – Bildung und Sensibilisierung

SCHLAU EDUCATION bietet Erwachsenenbildung zu den Themen sexuelle, romantische und geschlechtliche Vielfalt in ganz NRW.

Die meisten lsbt* Jugendlichen erleben weder Familie, noch Freund_innenkreise oder Schule als einen sicheren Ort für ein Coming-out (vgl. Krell/Oldemeier 2018) und über zwei Drittel der lsb Beschäftigten hat bereits Diskriminierung am Arbeitsplatz erlebt (vgl. Frohn/Meinold/Schmidt 2017). Deshalb sind Information und Sensibilisierung  zu lsbtiaq* Themen weiterhin grundlegend für ein inklusives, diskriminierungsarmes Miteinander, in dem alle ihre Potenziale frei entfalten können. An dieser Stelle setzt SCHLAU Education an.

Hier finden Sie Infos zum Angebot und Konzept von SCHLAU EDUCATION. 

 

  • Ämtern und öffentlichen Einrichtungen
  • Pädagogischen Fachkräften und Lehrer_innen
  • Trainer_innen und Verantwortlichen in Sportvereinen
  • Trägern der Kinder- und Jugendhilfe
  • Trägern der Wohlfahrt
  • NGOs
  • Vereinen, Firmen und Unternehmen
  • Konfessionellen Institutionen
  • Demokratischen Parteien, Stiftungen und Gewerkschaften

… und natürlich von Ihnen! 

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Das Ziel unserer Arbeit ist eine differenzbewusste, diskriminierungsarme Gesellschaft, in der Menschen nach ihren eigenen Bedürfnissen und Vorstellungen leben und lieben können, solange sie damit niemand anderem schaden.

Um diesem Ziel näher zu kommen, wollen wir insbesondere Multiplikator_innen, wie zum Beispiel Pädagog_innen, Führungspersonen, Personal mit Kund_innenkontakt, Sporttrainer_innen, Personaler_innen und Entscheidungsträger_innen in Politik und Gesellschaft zu lsbtiaq* Themen informieren und sensibilisieren.

Wir gehen dabei stets von einem intersektionalen Ansatz aus. In diesem Sinne tragen unsere Angebote zur Demokratiebildung bei und sind ein Teil von Menschenrechtsarbeit.

Wir stellen uns hinter die Idee einer inklusiven Gesellschaft, die es zum Ziel hat, allen Menschen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Mit unseren Bildungsangeboten tragen wir deshalb zu einer allgemeinen Sensibilisierung für Diskriminierung und fehlende Teilhabechancen bei, konzentrieren uns jedoch insbesondere auf rechtliche, strukturelle und auch individuelle Barrieren, denen sich lsbtiq* gegenüber sehen.

Sowohl inhaltlich als auch methodisch orientieren wir unsere Arbeit an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, indem wir aktuelle Entwicklungen verfolgen und uns sowohl intern als auch extern schulen. Der regelmäßige kollegiale, professionelle und solidarisch kritische Austausch unter den Referent_innen trägt dabei maßgeblich zur Qualitätssicherung bei.

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Die Kürzel lsbtiaq* stehen für

  • l=lesbisch,
  • s=schwul,
  • b=bisexuelle,
  • t=trans*,

Was diese Begriffe genauer bedeuten, erläutern die Glossare von anders und gleich NRW 

Frohn, Dominic/Meinhold, Florian/Schmidt, Christina (2017): „Out im Office?!“ Sexuelle Identität und Geschlechtsidentität, (Anti-)Diskriminierung und Diversity am Arbeitsplatz, Köln.

Krell, Claudia/Oldemeier, Kerstin (2018): Coming-out – und dann…?! Coming-out-Verläufe und Diskriminierungserfahrungen von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und queeren Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland, Bonn.